Bio

1983 gründete „Djo“ Jean Ferouze Darouiche in München, erstmals, gemeinsam mit seinen Brüdern Pasha und Biboul Darouiche, die Voodoo-Gang. Die Wurzeln der Magie dieser Musik reichen allerdings tiefer.

„Djo“ Jean Ferouze Darouiche wurde 1954 in Akono, südlich von Jaunde/Kamerun, als Sohn eines kurdischen Syrers und einer Tochter des Stammes der Etenga geboren.
Bereits als Kind war Djo von dem besonderen Zauber der Musik fasziniert und brachte sich selbst das Gitarrespielen bei. Im Alter von 15 Jahren schickte der Vater ihn zum Studieren nach Beirut im Libanon.
Als sich dort 1972 die politische Lage verschlechterte kehrte Djo nach Kamerun zurück, wo er mit der Band „We The People” begann, an seiner musikalischen Karriere zu arbeiten. Zwei Jahre lang sammelte er intensive Live- Erfahrung durch Bühnenauftritte im ganzen Land.

Im Anschluss daran bereiste er verschieden Länder und trat unter anderem in Damaskus, Paris, London, München und Kopenhagen und auf einem Kreuzfahrtschiff quer über den Pazifik auf. Hierbei zählte für ihn nicht der schnelle persönliche Erfolg, er versuchte nicht etwa mit einer Idee groß zu werden; vielmehr stand seine Reise als solche für ihn im Vordergrund und der Austausch mit anderen Musikern aus aller Welt.
Auf diese Weise bereichert durch die Erfahrung mit verschiedensten modernen und traditionellen Musikstilen widmete er sich auf einer neuen, kosmopolitischen Ebene seiner afrikanischen Herkunft und verlieh seiner Musik damit die magische Identität die den Stil der Voodoo-Gang bis heute prägt und bestimmt.
Dabei gelingt es der Voodoo Gang stets mühelos zwischen modernen Einflüssen und überlieferten Klängen, persönlicher Spiritualität und Humor, Virtuosität und kreativem Charme Brücken zu schlagen und damit ein musikalisches Erlebnis zu kreieren, das Alt und Jung gleichermaßen berührt und bereichert.

In den Melodien und Rhythmen der einzelnen Lieder treffen stets Welten aufeinander und verschmelzen zu einem Klang, der jenseits aller Kulturen zu einer neuen Harmonie findet, beflügelt und inspiriert. Der Rhythmus Afrikas gibt der Poesie verschiedener Sprachen einen Herzschlag und nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise in die Seele der Menschlichkeit.

The Voodoo-Gang steht für eine Formation von Künstlern aller Nationen rund um den Kern der Gang- Djo Darouiche, der als Komponist, Gitarrist und Sänger der Band wirkt.
Seit dem Anfang der 90iger Jahre bereichert außerdem Nera Nariman die Band. Mit ihrer faszinierenden kraftvollen Stimme und ihrer energiegeladenen Aura begeistert sie bei Liveauftritten und wird von ihren Fans als Reinkarnation der Göttin des Afro-Samba-Jazz umjubelt.
Felix Occhionero stieß 1992 als Bassist zur Gruppe.
Seit 1993 hält außerdem Jan Kahlert den Rhythmus der Gang. Für alle Vier steht bis heute ihre Freundschaft und die Freude am kreativen Prozess ihrer Musik an erster Stelle. Dies macht sich denn auch beim Zuhörer bemerkbar.

Voodoo-Songs verzaubern mit der ihnen eigenen Leichtigkeit, einer unaufdringlichen aber authentischen Emotionalität die berührt und verführt gleichermaßen - und der Wärme der Freundschaft, die Gäste an der Hand nimmt und zur Gemeinsamkeit einlädt…

„Join the Ceremony”

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